Über Firmenkredite, Bankrott und die Situation des Euros
Wir sollten den Euro kaltblütig als Chance betrachten und nutzen: 1. Der Euro ist ein Zusammenschluß hochverschuldeter Staaten, von denen jeder für sich nicht die Macht hat einen Staatsbankrott zu wagen oder weitere Firmenkredite aufzunehmen. Der ganze Euroraum zusammen kann sehr wohl die Anleger per gemeinssamen Staatsbankrott enteigenen und damit die öffentlichen Schulden, Firmenkredite mit eingeschlossen, sozusagen über Nacht begleichen. Aus der DM, dem Franc oder der Lira hätten die Anleger fliehen können, aber aus dem Euro wird das zumindest im großen Stil nicht möglich sein. Es liegt einfach zuviel Geld im Euro als dass das alles in Yen oder Dollars fließen könnte. Wir sind Dank sei dem Euro, eben nicht Argentinien, oder so ein armes Dritteweltland, dass seine Schulden wirklich abstottern muß und das von der Weltbank zu öffentlicher Sparsamkeit erpresst werden kann. Und damit sitzen die Anleger per Euro in der Falle und die Staaten in der Eurozone können weiter Schulden machen. Hoffen wir nur, dass die deutschen
Finanzminister die Chance nutzen und uns nicht mit Sparprogrammen belästigen, weil die Firmenkredite angeblich zu hoch seien. 2. Die Rezession und Inflation kommt wegen der demographischen Entwicklung sowieso. D.h., sie hat vielleicht längst begonnen. Bloß dass eben nicht Kartoffeln und Brot teuerer werden, sondern das Anlagevermögen wie Aktien immer billiger werden, was aber auf dasselbe hinausläuft. Macht dies dem einzelnen Sorgen, so sollte man eventuelle Geldanlagehilfen beanspruchen (hier klicken).






